Was Mitarbeiter bei Firmen-Aktien steuerlich beachten müssen

 

1. Was sind Optionen In Kürze: Optionen sind das Recht einen bestimmten Wert (Underlying, Basiswert) an (oder bis zu) einem bestimmten Zeitpunkt (Fälligkeitsdatum) zu einem fest vorgegebenem Kurs (Ausübungskurs, Strike) zu kaufen (Call) oder zu Verkaufen (Put).

Optionen werden auch als bedingte Termingeschäfte bezeichnet, da sich der Käufer durch Zahlung einer Optionsprämie zu Geschäftsbeginn ein späteres Wahlrecht einräumen. Dafür gehe ich aber ein Risiko ein. Es gibt begrenzte Fälle, in denen diese Art der Absicherung tatsächlich Sinn macht, z. Wo Aktien eine Teilhaberschaft an einem Unternehmen repräsentieren, stellen Derivate eine völlig andere Sache dar.

Wissen entscheidet.

Leitsatz. Die Ausgabe von Aktienoptionen an Mitarbeiter durch eine AG (Stock Options) im Rahmen eines Aktienoptionsplans, der mit einer bedingten Kapitalerhöhung verbunden ist, führt im Zeitpunkt der Einräumung der unentgeltlich gewährten Bezugsrechte nicht zu einem gewinnwirksamen Personalaufwand.

Optionen können im Wirtschaftsleben nicht nur als Einzelgeschäft auftreten " stand-alone " , sondern auch als Teilgeschäft im Rahmen eines weiter ausgreifenden Finanzierungsprogramms, wie es etwa bei der Begebung von Wandelschuldverschreibungen " convertible bonds " oder Optionsanleihen " warrant " in Unternehmungen Brauch und Sitte ist. Jedes gegebene Kaufgeschäft Umsatzgeschäft, " trade " , welches es auch sei und in welcher Gestalt es uns im täglichen Wirtschaftsleben entgegentritt, soll es rechtskräftig zustande gebracht werden, setzt das Vorkommen sowohl eines Käufers als auch eines Verkäufers voraus, die miteinander einen Vertrag aufsetzen, worin sie über Kaufsache und Preis übereinkommen.

Nicht anders ist es mit Optionsgeschäften bestellt: Der Verkauf einer Option bedingt, dass ein Käufer da ist, der bereit und imstande ist, die Option dem Verkäufer zum Einigungspreis abzunehmen und dadurch das Recht aus ihr zu erlangen.

Sein Kontrahent, der Optionskäufer Prämienzahler ; " option buyer "; " option holder " , hat ihm gegenüber die "Long-Position" an dem Optionsgeschäft inne " long call ", " long put ". Käufer sei kurzweg jene Partei, die das Geld die Optionsprämie als Preisgut gibt, Verkäufer sei die Gegenpartei " counterparty " , die ihr im Gegenzug für das gelöste Geld das Optionsrecht als Kaufgut einräumt.

Nähme man dagegen, wie sonst üblich, Bedacht auf die mit dem Optionseröffnungsgeschäft verbundenen Preiserwartungen, so wäre der Käufer einer Kaufoption "long the option", der Käufer einer Verkaufsoption demgegenüber "short the option".

Ein Gleiches gölte in umgekehrter Stellung auch für den Verkäufer einer Option. Ein Optionsgeschäft gilt als rechtsgültig angetreten, wenn sich für die in Rede stehende Option ein Käufer und ein Verkäufer zusammenfinden, die sich beiderseits, neben allen übrigen Vertragspunkten, auf einen Kaufpreis für die Option zu verständigen vermögen. Darüber handelseins werden können sich beide entweder nach dem Regelwerk einer Optionsbörse, an der die Option geführt wird, oder an der Börse vorbei in einer privaten Geschäftsverbindung unter der Führung bilateraler Verhandlungen " over-the-counter ", OTC , worin sie sich gegenseitig ihren Willen dahin erklären, die Option umzusetzen.

Unter Marktbedingungen im freien Wettbewerb an einer Börse ausgehandelt, spiegelt der Preis der Option alsdann den gängigen Marktpreis der Option zum Einigungs- und Abschlusszeitpunkt wider, sonst den aus den subjektiven Tausch- Wertschätzungen der Geschäftspartner hervortretenden Einzelpreis. Den für eine Option als Gegenleistung ausgemachten Geldbetrag d.

Der Optionskäufer bezahlt im Gegenzug für den Erwerb des Optionsrechtes dem Verkäufer die ausbedungene Optionsprämie, wie es gebräuchlich ist, gleich zur Zeit der Vereinbarung des Optionsgeschäfts Barprämie, Bezugsprämie, Vor- bzw.

Für den Optionsverpflichteten, den Prämienzieher und Stillhalter, bildet die eingestrichene Optionsprämie hingegen alles, was er an seinem Optionsgeschäft verdienen kann " credit ". Mit ihr muss er sich bestenfalls begnügen. Allein den Stillhalter können sohin Vermögensverluste treffen, die in ihrem Umfange mitunter erheblich über den Betrag der eingestrichenen Prämie hinausgehen "Übersubstanzrisiko".

Zur näheren Begründung siehe noch unten. Vom Optionspreis gedanklich streng zu trennen ist der für die zugrunde gelegte Sache verabredete Kaufpreis das ist das Austauschverhältnis zwischen beiden.

Das angelegentliche Basisgut bildet seinerseits den Gegenstand des Optionsrechtes. Selbes Gut ist im Falle der Auslösung der Option von einer Partei des Optionsgeschäftes auf die andere zu übertragen und von dieser sodann zu vergüten. Den als Äquivalent für das Grundobjekt zu entrichtenden Preis ist man mit dem Namen Ausübungspreis oder Basispreis Grundpreis, Kursbasis, " exercise prise", " strike-" oder "striking price" der Option zu bezeichnen gewohnt.

Eben jener Ausübungspreis ist im Fall der Geltendmachung des Optionsrechtes im Austausch für den Grundgegenstand tatsächlich auszulegen. Das Basisobjekt einer Option Basisgut, Basiswert, Basistitel, Basisinstrument, " underlying asset ", " underlying contract ", " notional " bildet den Gegenstand des Optionsgeschäftes, das ist das Kauf- oder Tauschgut, auf dessen bedingten Austausch sich das Recht aus dem Optionsvertrag bezieht.

Grundsätzlich können alle marktgängigen Güter, Finanztitel, desgleichen Zinssätze, ja selbst wieder Derivate als auch sonstige wirtschaftliche Vorteile den Gegenstand eines Optionsgeschäftes abgeben. An die Stelle des Anspruchs auf effektive Zubringung des Basiswertes kann nämlich, falls so vereinbart, der Anspruch auf Erfüllung durch Wertausgleich Cash Settlement treten.

Dies Verfahren ersetzt dann bei Fälligkeit das Arrangement der wechselseitigen Übertragung der in Rede stehenden Wirtschaftsgüter durch Barabgeltung, ohne dabei eine Partei gegenüber dem Fall einer tatsächlichen Abwickelung finanziell schlechter zu stellen. Optionen haben in aller Regel eine im Voraus begrenzte Laufzeit Gesamtlaufzeit; Kontraktlaufzeit, " time to expiration ", " term to expiration ", " time to maturity ".

Nur binnen dieser kann das Optionsrecht geltend gemacht werden. Das Verfalldatum ist herkömmlich auf das Ende der vereinbarten Laufzeit der Option gelegt. Das Ausübungszeitpunkt bezeichnet denjenigen Zeitpunkt eines Kalendertages, an dem das Optionsrecht der Sache nach durch förmliche Kündigung resp.

Stilreine "Europäische Optionen" können, wie eingangs aufgezeigt, nur am Verfalltag zur Ablaufszeit " cut " ausgeübt werden. Im Falle von "Amerikanischen Optionen" hingegen kann der Ausübungstag — vielleicht erst nach Verstreichen einer verhandelten Sperrdauer —, sowie vom Halter beansprucht, auf einen beliebigen Tag innerhalb der Optionsfrist fallen.

Das Optionsrecht ist mit Fristablauf endgültig erloschen. Sohin ist von ihr nichts mehr da, wofür ein Preis sich zu entrichten lohnte Extinktion. Der Ausübungstag kann dem Erfüllungstag durchaus einige wenige Tage voraufgehen. Hierzu zählen, um nur eine herauszugreifen, "Bermuda Optionen". Dieserart Optionen kennzeichnen sich dadurch, dass sie gleich über mehrere fixierte Kalendertage verfügen, die in gewissen Zeitabschnitten voneinander abstehen, wo ihre Ausübung möglich wird.

Ja ihr ganzes Wesen liegt in ihrer Bedeutung als Recht auf ein solches Anrecht: Mit diesem Wahlrecht hält sich der Optionsbefugte für eine gewisse Spanne Zeit die Möglichkeit offen, das fragliche Wirtschaftsgut zu dem ausgemachten Ausübungspreis zu kaufen oder zu verkaufen. Das Recht, wie ein Optionsrecht es als solches ist, muss der Wahlberechtigte indessen nicht beanspruchen.

Der Optionsinhaber kann und darf sich so denn auch die Freiheit nehmen, sein Recht aus der Option ungenützt vergehen zu lassen und von dem Geschäft zurückzutreten, zu abandonnieren. Dieses Merkmal macht den grundlegenden Unterschied von Optionen zu den unbedingten Termingeschäften "symmetrisches Termingeschäft"; " unconditional forward transaction" aus, zumal zu der Klasse der Futures und Forwards. Mit den letzterwähnten Geschäften verpflichten sich die kontrahierenden Parteien mit rechtsbindender Kraft, sofern ein befreiendes Gegengeschäft vorher ausbleibt, den zugrunde liegenden Wert zum Fälligkeitstermin anzukaufen als Terminkäufer, Long resp.

Rechte und Pflichten sind beim Optionsgeschäft sichtlich höchst asymmetrisch verteilt. Die Rechte aus einer Option liegen ganz einseitig allesamt auf Seite des Prämiengebers. Nur er ist der Wähler. Es gilt dies ungeschmälert auch von den Hauptpflichten aus einem solchen, die ebenso ungleichseitig verteilt ausnahmslos allein aufseiten des stillhaltenden Prämienziehers gelegen sind.

Insoweit kommt eine Option einem einseitig verpflichtenden Vertrag gleich contractus unilateralis. Der Verkäufer einer Option übernimmt mit dem offenen Verkauf derselben " option writing "; " naked option " grundsätzlich die Verpflichtung , während der Andauer der Optionsfrist bezw.

Im Gegensatz zum Optionsbefugten, der sein Optionsrecht gegen Entgelt erworben hat Käufer der Option und der das Recht bei Geneigtheit geltend machen kann, ist der Prämienzieher Verkäufer, Stillhalter der Option mithin zum Stillehalten verurteilt. Ihm ist nach Optieren des berechtigten Optionskäufers die Verpflichtung aufgetragen, den Inhalt der Abmachung aus dem Optionsgeschäft in vollem Umfang sachlich zu erfüllen Asymmetrie von Rechten und Verpflichtungen.

Er kann gegen die Geltendmachung des Optionsrechtes nichts einwenden. Er hat keine Wahl, er muss sich unter dieser Bedingung der Willenserklärung des Optionsinhabers fügen resolutive Potestativbedingung.

Da nun der Halter einer "Amerikanischen Option" den Zeitpunkt der Ausübung " exercising " frei wählen kann, muss der Stillhalter während der gesamten Optionsfrist in jedem Augenblick, sofern überhaupt andienungsfähig, auf eine gegenständliche Auslieferung bzw.

Übernahme und Bezahlung des Basiswertes vorbereitet sein. Ein anderes ist es mit dem Fall unanbringlicher Marktgegenstände. Sämtliche der aus Marktwertänderungen von Optionsgeschäften solcher Art herrührende Gewinn- und Verlustsalden, denen der Gattung nach abstrakte oder nicht lieferbare oder nicht lieferwürdige Basiswerte unterlegt sind, wie z.

Indices , Zinssätze, Volatilitäten usw. Durch einen regelrechten Barausgleich sind beide Seiten eines Optionsgeschäftes finanziell gleichgestellt, falls ein Vollzug durch dingliche Übertragung des Basiswertes " physical settlement " wahrhaftig vorgenommen worden wäre Wertäquivalenz. Sowie der Inhaber einer landläufigen "Amerikanischen" Option für deren Auslösung optiert, gleichviel ob während der Andauer " early exercise " oder am Schluss ihrer Laufzeit, hat er mit diesem Akt seinen Anspruch aus ihr ein für alle Mal durchgesetzt und kann ihn darum fortan kein zweites Mal mehr geltend machen.

Mit Beanspruchung des Rechtes wird die Option in sich hinfällig, ihr Recht ist hernach rettungslos verwirkt. Verzichtet der Optionsinhaber bis zum Ende auf Ausübung seiner Option, so erlischt das Recht aus ihr von selbst mit Erreichen ihres Verfalltages. Eine Option hat für ihren Halter Wert, weil sie ihm ein Recht bewilligt, dem keinerlei übernommene Verpflichtung wechselseitig gegenübersteht. Das Recht liegt in der Voranwartschaft, zum Ausübungspreis " strike price " kaufen Call resp.

Verkauf Abstand nehmen zu dürfen, falls der Tagespreis für ihn ein vorteilhafter ist. Das Optionsgeschäft für sich genommen ist daher für ihn von vornherein ein Geschäft mit begrenzter Verlustgefahr. Das hier angesprochene Recht des Optionskäufers birgt für den Verkäufer der Option, dem Optionsverpflichteten, seinerseits wieder ein gewisses Risiko.

Im einen wie im anderen Fall wird der Stillhalter eine Vermögensschädigung erleiden, deren Belauf stets dem absoluten Unterschied zwischen dem laufenden Marktpreis des Underlying und dem angehenden Ausübungspreis gleichkommt.

Diese Eventualität gibt dem Stillhalter Anlass, für den Abschluss eines Optionsgeschäfts einen Preis in Form einer Optionsprämie zu beanspruchen, in deren Vereinnahmung sein zu tragendes Risiko endlich eine angemessene Vergütung findet.

Die erste Aufgabe der Optionspreistheorie ist es, zweckerfüllende Optionsbewertungsmodelle aufzustellen, die es erlauben, unter einem gesetzten Bedingungsrahmen für jeden Zeitpunkt der Optionsfrist den "fairen" und angemessenen Geldwert " fair value " für die Prämie einer Option herzuleiten. Aus dem oben Gesagten ergeben sich sachlich und logisch vier Grundpositionen des Optionsgeschäftes: Kauf einer Kaufoption " Long-Call ": Käufer zahlt die Optionsprämie und erwirbt damit das Recht, den Basiswert zu kaufen aktive Position, "Prämie auf Nehmen".

Der Käufer eines Call setzt auf steigende Kurse. Kauf einer Verkaufsoption " Long-Put ": Käufer zahlt die Optionsprämie und erwirbt damit das Recht, den Basiswert zu verkaufen aktive Position, "Prämie auf Geben". Der Käufer eines Put setzt auf fallende Kurse. Verkauf einer Kaufoption " Short-Call ": Stillhalter erhält Optionsprämie und muss bei Ausübung den Basiswert zum Ausübungspreis liefern passive Position.

Der Verkäufer eines Call rechnet auf einen sich gleichbleibenden Kursstand oder aufs Kursfallen. Verkauf einer Verkaufsoption " Short-Put ": Stillhalter erhält Optionsprämie und muss bei Ausübung den Basiswert abnehmen und den Kaufpreis in Höhe des Ausübungspreises bezahlen passive Position. Der Verkäufer eines Put rechnet auf einen sich gleichbleibenden Kursstand oder aufs Kurssteigen. Die anhaltende Niedrigzinsphase zwingt viele Anleger zur Neuausrichtung ihrer Anlagestrategien.

Nicht selten geht mit dieser Neuausrichtung eine stärkere geographische Streuung der Anlagen einher. Insbesondere für das Rentenfondsmanagement besteht dadurch die Möglichkeit, nicht nur in Diese Weisheit lässt sich nahtlos auf die Immobilienmärkte übertragen.

Anleger haben in diesem Fonds die Möglichkeit, in ein aktiv gemanagtes Portfolio aus replizierten Aktienanleihen zu investieren. Und wir teilen unser Wissen mit Ihnen. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie stets auf dem Laufenden. Die hierin enthaltenen Informationen: Weder Morningstar noch deren Inhalte-Anbieter sind verantwortlich für etwaige Schäden oder Verluste, die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen.

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